Wir suchen nach Teilnehmenden für eine Studie!

(english version below)
Zur Erprobung und Ergänzung von Konzepten und Prototypen die im Projekt ReThiCare entwickelt werden, ist Ihre Erfahrung und Expertise als Pflegekraft, Pflegefachkraft oder Mitarbeitende/r in der Altenpflege gefragt! Sie gehören zur Gruppe junger oder älterer Menschen, die sich mit dem Thema Pflege beschäftigen, wohnen im Pflegeheim oder Pflegen selbst Angehörige? Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Wir möchten mit Ihnen gemeinsam die im Projekt erstellten Videoprototypen – kurze Videoclips – betrachten, die einige unserer Konzepte und Entwicklungen im Kontext der Pflege anschaulich darstellen und die gezeigten Ideen in einer anschliessenden Gruppendiskussionen gemeinsam mit Ihnen besprechen und weiterentwickeln.

Wenn Sie zu einer der oben genannten Gruppen gehören und Lust haben, zwischen Januar und Februar 2021 mit uns (online / ca. 2 Stunden / 30€ Aufwandsentschädigung) zu diskutieren: Melden sie sich bei uns!

Nähere Informationen finden Sie in dieser Übersicht (pdf).
Teilen Sie diesen Aufruf auch gerne via email, auf twitter, facebook oder anderen Kanälen.

ReThiCare wants your opinion!

Do you have experience as a caregiver, care specialist, or employee in geriatric care? Do you receive care or do you care for relatives? Then we cordially invite you to a group discussion in which we would like to test and expand the concepts and prototypes developed in the ReThiCare project with you. Talk to us. Chat with us. Join us for a discussion!

We would like to watch video prototypes with you. These are short video clips created in the project, which illustrate some of our concepts and developments in the context of care. In a subsequent group discussion, we will then discuss the concepts together and develop them further.

If you belong to one of the above-mentioned groups and would like to chat with us between January and February 2021 (online / approx. 2 hours / 30€ expense allowance): contact us!

You will find more detailed information in this overview (pdf).
You are welcome to share this call via email, on twitter (de), Facebook, or other channels.

Radiointerview mit Prof. Dr. Eva Hornecker zum Forschungsprojekt ReThiCare

“Roboter und digitale Systeme in der Pflege, das klingt für viele noch nach science fiction. Aber es gibt sie schon. Digitale Helfer bringen das Essen, dosieren die Arznei oder stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Das jedenfalls versprechen Hersteller*innen von solchen Robotern. Doch in der Praxis hakt es oft noch sehr. Wie Roboter in der Pflege eingesetzt werden, welche ethischen Fragen sich stellen und wo die Grenzen und Risiken sind, darum geht es in diesem Beitrag.”

http://radio-z.net/de/topic/358379-robotik-in-der-pflege.html
Download: http://radio-z.net/uploads/audio/RobotikinderP-2020-10-29.mp3

Heike Demmel / Radio Z
Released under the Creative Commons BY-NC-SA lincense.

New Blog-Project: “Robots for Care? A Critical Review!”

Robots as companions and caring entities are an intriguing idea for some and therefore are getting developed, advertised, and sold. As this is happening right now we – as a research project – would like to provide our analytical perspective on how such objects and their marketing subtly change our understanding of care work.

Therefore we start a new blog series – on this website but also aiming onto other platforms – in order to publish critically and in-depth articles on robots developed to overtake care work. We begin with an analysis of the advertisement of Moxie, a child care robot.

ReThiCare vs. Virus – Gesichtsvisier für Pflegeheime

Als Forschungsprojekt zu alternativen Konzepten für Pflegeroboter sind unsere Partner von der Corona-Pandemie und der Lungenkrankheit Covid–19 in besonderem Maß betroffen. Unsere Zielgruppen, Bewohner*innen von Pflegeheimen und das dort arbeitende Personal, gehören zu den Hochrisikogruppen für Infektionen und schwere Verläufe.

Eine zusätzliche Erschwernis ist die Knappheit an Hygienematerial in Pflegeheimen. Deshalb hat ReThiCare eine Initiative zur Erstellung von Gesichtsvisieren an der Bauhaus-Universität Weimar unterstützt, die vergangene Woche die ersten Exemplare an Pflegeheime ausgeliefert hat.

Der »BauhausUniVisor« aus dem Lasercutter.

ReThiCare hat die “Bauhaus UniVisor-Initiative” mit Materialspenden, zahlreichen Arbeitsstunden des Projektmitarbeiters Kristian Gohlke und Infrastruktur unterstützt. Zudem haben wir die Kontaktaufnahme und Verteilung der Visiere an lokale und regionale Pflegeeinrichtungen koordiniert.

Obwohl wir uns freuen, einen positiven Beitrag in der Corona-Pandemie leisten zu können, sehen wir weitere dringliche Probleme in der Altenpflege: Die Folgen von Social Distancing und Einsamkeit sowie Hygiene und Infektionsschutz in Pflegeheimen sind von der Öffentlichkeit und der ersten Welle staatlicher Pandemie-Hilfe bislang nicht ausreichend bedacht worden. Wir werden unsere Forschung dementsprechend anpassen müssen, und diese Themen verstärkt bearbeiten.

Wir danken der VolkswagenStiftung für die Möglichkeit, hier unkompliziert helfen zu können.

Informationen zur Initiative, ein Video und die Datensätze zur Herstellung sind auf der Website des Bauhaus Form + Function Lab bereitgestellt: bffl.io

Projektmitarbeiter Kristian Gohlke bei der Produktion des »BauhausUniVisor«.

Podcast zu Robotern in der Pflege

Moderatorin Lara-Lena Gödde und Andreas bischof im Gespräch für den TUC SciCast detektor.fm-Studio in Leipzig.

Die Technische Universität Chemnitz präsentiert im Podcast „TUCscicast“ aktuelle Forschung an der TU Chemnitz. Zu Wort kommen in diesem Langformat Forscherpersönlichkeiten aus der Universität, die in lockerer Atmosphäre alltagssprachlich, mal humorvoll, mal anschaulich, aber immer fachlich tiefgreifend über ihre Forschungsschwerpunkte berichten.

In der aktuellen Ausgabe spricht ReThiCare-Mitinitiator Dr. Andreas Bischof über Roboter in Alltagswelten, insbesondere in der Pflege. Dabei gibt er auch erste Einblicke in Ergebnisse und Ideen aus ReThiCare.

Der Podcast wird produziert vom Leipziger Internetradio- und Podcast-Produzenten „detektor.fm“ und ist auf verschiedenen Wegen verfügbar.

Drittes Projektmeeting

(English version below)

Fast 100 verschiedene Ideen für technische Interventionen in der Pflege lagen auf dem großen Tisch im Besprechungsraum des geschichtsträchtigen Neufert-Haus, und bildeten den Mittelpunkt des dritten Projektmeetings. Die zuvor entwickelten und gemeinsam kategorisierten Ideen wurden von allen Projektpartner*innen diskutiert, neu kombiniert und weiterentwickelt. Bei dieser Fülle von Konzepten, bedeutete dies natürlich auch, von einigen (vorerst) Abschied zu nehmen.

Während des Auswahl- und Diskussionsprozesses nahmen wir stets Bezug auf unsere empirischen Beobachtungen, die wir während der Feldforschungsphase im Sophienstift in Weimar erheben und analysieren konnten. Nicht nur die formalen Abläufe und Prozesse waren dabei von Interesse, sondern auch die unsichtbaren, tabuisierten oder die scheinbar nebensächlichen Aspekte institutioneller Pflege.

Die zunächst 27 selektierten Ideen werden von uns in den kommenden Wochen einzeln oder in kleinen Teams konkretisiert, weiter ausgearbeitet und nochmals kritisch reflektiert, um dann als Grundlage für partizipative Designmethoden dienen zu können. Einige der Ideen werden wir zudem auch auf der Aveneo, dem Innovations-Areal der Altenpflegemesse vorstellen, die vom 24.-26.03.20 in Hannover stattfindet.

Unterstützung bekamen wir dieses Mal von Idalouisa Christensen, die unsere Arbeit mit wertvollen Erfahrungen, die die dänische Kommune Odense im Umgang mit Technologien in der Pflegearbeit sammeln konnte, bereichert hat. Leider ist das bisherigen Teammitglied Eduardo Ruiz Ramírez, Doktorand an der SDU in Odense, aus dem Projekt ausgeschieden. Wir bedanken uns für die bisherige gute und spannende Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für sein neues Projekt!

English

Nearly 100 different ideas for technical interventions in nursing care were lying on the large table in the meeting room of the historic “Haus Neufert”, and were ready for the third project meeting. The previously developed and jointly categorised ideas were discussed, recombined and further developed by all project partners. With this abundance of concepts, this naturally also meant saying goodbye to some of them (for the time being).

During the selection and discussion process we always referred to our empirical observations, which we were able to collect and analyse during the field research phase at the Sophienstift in Weimar. Not only the formal procedures and processes were of interest, but also the invisible, tabooed or seemingly secondary aspects of institutional care.

In the coming weeks, we will concretize the initially 27 selected ideas individually or in small teams, elaborate them further and reflect critically on them once again, so that they can then serve as a basis for participatory design methods. We will also be presenting some of the ideas at the Aveneo, the innovation area at the nursing care fair for the elderly that is being held in Hanover from 24 to 26 March 20.

This time we were supported by Ida Christensen, who enriched our work with valuable experiences that the Odense Kommune was able to gather in dealing with technologies in nursing work. Unfortunately, the previous team member Eduardo Ruiz Ramírez, PhD student at the SDU in Odense, has left the project. We would like to thank him for the good and exciting cooperation so far and wish him all the best for his new project!

Zweites Projektmeeting

Zum zweiten Mal kamen alle Projektmitglieder in Weimar zusammen. Vom 30.09. bis 02.10. besprachen wir die bisherigen Ergebnisse der Feldforschung. Eingeleitet durch eine Aufbereitung des empirischen Materials und geleitet von unserem Designer Kristian Gohlke folgte dann eine intensive Phase der ersten Ideenfindung.

English version

Second Project Meeting

For the second time all project members came together in Weimar. From 30.09. to 02.10. we discussed the results of the fieldwork so far. Introduced by a preparation of the empirical material and led by our designer Kristian Gohlke, an intensive phase of the first brainstorming followed.

RethiCare-Group 2nd project meeting

“Clusterkonferenz Zukunft der Pflege 2019”

Wir stellten unser Projekt zum ersten Mal auf der 2. Clusterkonferenz Zukunft der Pflege in Berlin vor.

English version

“Cluster Conference Future of Nursing Care”

We presented our project for the first time at the 2nd Cluster Conference Future of Nursing 2019 in Berlin.

Postervorstellung bei der Clusterkonferenz /Poster presentation at the conference

Forschungsaufenthalt in Odense, Dänemark

Unsere KollegInnen Lena Franzkowiak und Philipp Graf sowie später Kristian Gohlke absolvierten im August einen Forschungsaufenthalt in Odense (Dänemark) bei unseren Projektpartnern der SDU. Während ihres 10-tägigen Aufenthalts hatten sie die Gelegenheit, das dänische Pflegesystem kennenzulernen und eine vergleichende Perspektive zu dem deutschen System zu entwickeln. Insgesamt 6 Einrichtungen konnten die beiden besuchen und mit Pflegekräften vor Ort sprechen. Die Unterschiede in der Organisation, dem Technickeinsatz in der Pflege, aber auch die gemeinsamen Probleme im Hinblick auf den demografischen Wandel beider Länder, fallen sofort auf.

Wir danken dem Plejecenter Albanigade und Sct. Hans Parken, Plejehem OK-Fonden Dyruphus und Gurli Vibeke, der Hunderupgruppen sowie der Beratungs- und Kontaktstelle für Demenzkranke und Angehörige Kallerupvej (Rådgivning og kontaktcenter for demenspatienter og pårørende). Insbesondere danken wir Emanuela Marchetti und Martin Nitze für die wertvollen Einblicke aus einer wissenschaftlichen sowie einer kommunal-öffentlichen Perspektive und ihre Begleitung während des Aufenthalts.

English version

Research stay in Odense, Denmark

Our colleagues Lena Franzkowiak and Philipp Graf as well as later Kristian Gohlke completed a research stay in August in Odense (Denmark) with our project partners of the SDU. During their 10-day stay they had the opportunity to get to know the Danish care system and to develop a comparative perspective on the German system. They were able to visit a total of 6 facilities and talk to local geatric care workers. The differences in the organisation, the use of technology in the care but also the common problems with regard to the demographic change of both countries are immediately noticeable.

We would like to thank the Plejecenter Albanigade and Sct. Hans Parken, Plejehem OK-Fonden Dyruphus and Gurli Vibeke, the Hunderupgruppen as well as the counselling and contact centre for dementia patients and relatives Kallerupvej (Rådgivning og kontaktcenter für demenspatienter og pårørende). In particular we would like to thank Emanuela Marchetti and Martin Nitze for their valuable insights from a scientific as well as a communal-public perspective and their support during the stay.

Rethicare-Group, Visit in Odense

Testen der Hebegeräte

Hebegeräte sind eine nützliche und wichtige Unterstützung im Pflegealltag. Doch wie fühlt es sich eigentlich an, damit von A nach B bewegt zu werden? Dies wollten wir am eigenen Leib erfahren und haben drei verschiedene Hebegeräte an uns selber getestet.

English version

Testing the lifting devices

Lifting devices are a useful and important support in everyday care. But how does it actually feel like to be moved from A to B? We wanted to experience this for ourselves and tested three different lifting devices

Prof. Eva Hornecker beim Test des Passivlifter „Maxi Move“ (von Arjo) / Prof. Eva Hornecker testing a battery-powered passiv sling lift “Maxi Move” (from Arjo)
Lena Franzkowiak beim Test der Aufstehhilfe mit Drehscheibe (von Etac)/ Lena Franzkowiak testing a stand-up device with wheel (from Etac)
Philipp Graf beim Test der elektrischen Aufstehhilfe (von Beka)/ Philipp Graf testing an electric standing and raising aid/device (from Beka)